Entdeckertour 2026

Wirtschaftsminister Michael Ebling geht auf „Entdeckertour“ durch Rheinland-Pfalz

Das Programm der Tour

Montag, 03.08.26

Minister Ebling und Minister Hoch beim DFKI
Minister Ebling und Minister Hoch beim DFKI
Minister Ebling und Minister Hoch beim Fraunhofer IESE + ITWM
Minister Ebling zu Besuch bei der Rose Druck GmbH in Landau mit Linn und Bernd Rose.
Minister Ebling beim Besuch und Austausch mit Einzelhändlern in Speyer.

Station 3: Besuch und Austausch mit Einzelhändlern in Speyer.

Lebendige Innenstädte leben von engagierten Händlerinnen und Händlern – davon überzeugte sich Wirtschaftsminister  Ebling bei einem Rundgang durch die Speyerer Innenstadt gemeinsam mit Oberbürgermeisterin Stefanie Seiler. In der Roßmarktstraße besuchte er die inhabergeführten Fachgeschäfte Pfälzer Heimat, Speyrer Tee Contor, den Capella Verlag, das Schmuckfachgeschäft Kornelia Schaan sowie den Augenoptiker Steck und tauschte sich mit den Inhaberinnen und Inhabern über aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des stationären Einzelhandels aus. Dabei wurde deutlich, welchen Beitrag individuelle Konzepte, persönliche Beratung und regionale Verbundenheit für die Attraktivität der Innenstadt leisten. Ein weiteres Thema war das vom Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der IHK Rheinland-Pfalz initiierte Projekt „Ladencheck“, das Einzelhändlerinnen und Einzelhändler mit professioneller Beratung bei der Gestaltung ihrer Geschäfte unterstützt und so die Wettbewerbsfähigkeit sowie die Aufenthaltsqualität in den Innenstädten stärkt. Fazit des Besuchs: ein starker, vielfältiger Einzelhandel ist unabdingbar für lebendige Stadtzentren in Rheinland-Pfalz.

Station 2: Besuch Rose Druck GmbH.

Bei seiner zweiten Station besuchte Wirtschaftsminister Michael Ebling die Rose Druck GmbH in Landau, ein traditionsreiches Familienunternehmen, das seit sechs Generationen für hochwertige Druckprodukte und innovative Produktionsverfahren steht. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die erfolgreiche Unternehmensnachfolge sowie die Zukunftsperspektiven eines mittelständischen Betriebs, der wirtschaftlichen Erfolg mit nachhaltigem Handeln verbindet. Mit modernen Technologien, einem konsequenten Umweltmanagement und kontinuierlichen Investitionen in Energie- und Ressourceneffizienz zeigt das Unternehmen beispielhaft, wie sich Tradition und Innovation erfolgreich verbinden lassen. Die Rose Druck GmbH ist zudem Teil der Unternehmensnachfolgebroschüre (Publikation) des Wirtschaftsministeriums und steht stellvertretend für gelungene Generationswechsel im Mittelstand. Der Besuch machte deutlich, welche zentrale Bedeutung familiengeführte Unternehmen für Beschäftigung, Wertschöpfung und wirtschaftliche Stabilität in Rheinland-Pfalz haben.

 

Station 1: DFKI / Fraunhofer (IESE + ITWM), Kaiserslautern.

Zum Auftakt der Entdeckertour besuchte Wirtschaftsminister Michael Ebling gemeinsam mit Wissenschaftsminister Clemens Hoch das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) sowie die Fraunhofer-Institute IESE und ITWM in Kaiserslautern. Im Mittelpunkt standen die herausragende Bedeutung des Standorts für die KI-Forschung und der erfolgreiche Transfer wissenschaftlicher Erkenntnisse in die wirtschaftliche Praxis. Ein zentrales Thema war der geplante Ausbau der KI-Rechen- und Dateninfrastruktur des DFKI: Das Land will das Infrastrukturprojekt „CompAI“ mit rund 20 Millionen Euro fördern und damit die Voraussetzungen für Forschung, Innovation und den Einsatz von KI in Unternehmen weiter stärken. Auch die Besuche bei den Fraunhofer-Instituten machten deutlich, wie Künstliche Intelligenz und digitale Technologien bereits heute zu verlässlicher Software, nachhaltiger Mobilität und innovativen Lösungen für Wirtschaft und Gesellschaft beitragen. Der Termin unterstrich die Schlüsselrolle Kaiserslauterns als europaweit bedeutenden Forschungs- und Innovationsstandort und die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft, Wirtschaft und Start-ups in Rheinland-Pfalz.

Dienstag, 04.08.26

Wirtschafts- und Energieminister Michael Ebling bei seinem Besuch bei der Vulcan Energie Ressourcen GmbH in Landau.
Minister Ebling bei der Floating-PV Anlage der Pfadt Kieswerke in Leimersheim.
Besuch des Forschungs- und Produktionsstandorts von AbbVie Deutschland GmbH & Co. KG.
Austausch mit einem innovativen Biotechnologie-Start-up. Minister Ebling bei der MEDEA Biopharma GmbH.

Station 5: Turbofläche Weselberg

Zum Abschluss des zweiten Tages der Entdeckertour ging es gesellig zu. Vor rund 100 eingeladenen Gästen, darunter Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen sowie Mandatsträger:innen, wurde die Erweiterungsfläche des Gewergebiets Weselberg (VG Thaleischweiler-Wahllhalben) vorgestellt. Wirtschaftsminister Ebling erhielt die Möglichkeit, gemeinsam mit Ortsbürgermeister Michael Schmitt die gesamte Fläche aus der Vogelperspektive - nämlich aus dem Korb einer Drehleiter der Freiwilligen Feuerwehr der VG Waldfischbach-Burgalben   - zu überblicken. Die Ortsgemeinde Weselberg will hier  Platz schaffen für weitere Unternehmensansiedlungen und/oder -erweiterungen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Stärkung der Region Westpfalz und des Wirtschaftsstandorts Rheinland-Pfalz ingesamt. // Das Erweiterungsgebiet in Weselberg ist Teil des Projekts "Turboflächen" der Landesregierung Rheinland-Pfalz, mit der das Wirtschaftsministerium in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen möglichst zügig weitere Flächen für ansiedlungsinteressierte Unternehmen oder solche, die expandieren wollen, schaffen möchte. Interessierte Unternehmen haben in Weselberg breits angeklopft. Das Land hat für Weselberg und 12 weitere Standorte Machbarkeitsstudien zur Turboflächen-Entwicklung erstellen lassen. In allen 13 Studien wurde die Umsetzbarkeit der 13 Flächen bestätigt. Für die Fläche Iin Weselberg hat Wirtschaftminister Michael Ebling, zuständig auch für die Landesplanung, nun einen Projektentwicklungsplan (PEP) an Ortsbürgermeister Michael Schmitt überreicht, den das Land fü alle "Tuboflächen-Kommunen" hat erstellen lassen. Damit ist in Weselberg nach der Machbarkeitsstudie nun bereits Step 2 für die Umsetzung einer Gewergebietserweiterung getan. Ein tolles Signal für eine gute und enge Zusammenarbeit von Land und Kommune!

 

Station 3 und 4: Besuch von AbbVie Deutschland und MEDEA Biopharma

Auch beim nächsten Termin ging es um wichtige Grundstoffe - diesmal der Medizin! Am Standort Ludwigshafen hat Wirtschaftsminister Michael Ebling mit AbbVie Deutschland und MEDEA Biopharma gleich zwei Spitzen-Unternehmen im Bereich Pharma und Biotechnologie besucht. Beide Unternehmmen sind Beispiele für die starke und enorm innovative Pharmabranche im Land. Denn Rheinland-Pfalz ist Pharmaland, und Rheinland-Pfalz ist bedeutender Biotechnologie-Standort! Spätestens seit der Impfstoffentwicklung durch BioNtech am Standort Mainz ist das auch weltweit bekannt. // Wirtschaftsminister Michael Ebling macht sich deshalb in Berlin für gute Rahmenbedingungen für die Branche stark. So fordert der rheinland-pfälzische Wirtschaftsminister zügig eine Taskforce auf Bundesebene einzuberufen, um schnellstmöglich eine Standortklausel für in Deutschland forschende Pharmaunternehmen einzuführen - damit diese auch weiterin in Deutschland, in Rheinland-Pfalz forschen, entwickeln, investieren. Darüber und über weitere Themen der Pharma- und Biotechnologiebranche hat sich Wirtschaftsminister Ebling mit AbbVie-Geschäftsführer Thomas Merdan, MEDEA-Geschäftsführer Rüdiger Trojok und weiteren Unternehmensvertreterinnen und -vertretern ausgetauscht. // Für AbbVie ist Ludwigshafen nach den USA der zweitgrößte Forschungs-, Entwicklung-, und Produktionsstandort mit rund 2.400 Beschäftigen. AbbVie wächst und hat ein neues Forschungs- und Entwicklungsgebäude errichtet, dessen Inbetriebnahme für 2027 vorgesehen ist. // MEDEA ist ein 2022 gegründetes Biotechnologie-Startup, das über den Innovationspreis des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt wurde.

 

Station 2: Floating-PV Anlage Leimersheim

Wo Wirtschaft und Erneuerbare zusammenkommen: Die Floating-PV Anlage der Pfadt Kieswerke in Leimersheim.  Wir bleiben bei Rohstoffen. Der nächste Stop führte Minister Ebling zu einer "Floating-PV Anlage". Es handelt sich um eine Photovoltaik-Anlage, die auf einem künstlich geschaffenen Gewässer - einem Baggersee zur Rohstoffgewinnung - schwimmt und so Solarenergie erzeugt. Die Pfadt Kieswerke in Leimersheim zeigen damit beispielhaft, wie ein traditionsreiches Familienunternehmen gemeinsam mit einem regionalen Energiepartner Innovation und Energiewende praktisch umsetzen kann: Die Rohstoffwirtschaft bleibt erhalten, gleichzeitig entsteht erneuerbare Energie für den Wirtschaftsstandort. // Die Rohstoffgewinnung erfolgt in zwei künstlich angelegten Baggerseen. Auf dem südlichen Baggersee mit einer Wasserfläche von rund 17 Hektar und einer Wassertiefe von bis zu 20 Metern wurde die Floating-Photovoltaikanlage errichtet. Zum Zeitpunkt der Errichtung im Jahr 2021 war sie die größte Floating-PV-Anlage Deutschlands. Die Floating-Photovoltaikanlage verfügt über eine installierte Leistung von 1,5 MWp. // Das Projekt in Leimersheim zeigt exemplarisch, dass Rohstoffgewinnung und erneuerbare Stromerzeugung durch die Mehrfachnutzung bestehender Flächen zielführend miteinander verbunden werden können. Floating-PV kann damit einen Beitrag zur Flächeneffizienz, zur regionalen Wertschöpfung und zur nachhaltigen Energieversorgung von Unternehmen leisten.  

 

Station 1: Vulcan Energie Ressourcen GmbH

Im Süden des Landes, genauer in Landau-Queichheim und Insheim, werden Rohstoffe für die Technologien der Zukunft gewonnen - mittels Tiefengeothermie soll dort klimaneutral Erdwärme und Lithium gewonnen werden. Am zweiten Tag seiner Entdeckertour hat Wirtschafts- und Energieminister Michael Ebling die Lithiumextraktionsoptimierungsanlage (LEOP) sowie den Bohrplatz Schleidberg besichtigt und sich mit Vertretern der Vulcan Energie Ressourcen GmbH zur Bedeutung heimischer Rohstoffgewinnung sowie dessen Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur Stärkung der Resilienz europäischer Lieferketten ausgetauscht. Die Auszeichnung als strategisches Projekt der EU unterstreicht, welchen Stellenwert die rheinland-pfälzische Lithiumgewinnung hat. Lithium wird insbesondere für die Herstellung moderne Batterien und Akkumulatoren verwendet - beides braucht man für die Elektrofahrzeugindustrie sowie für Stromspeicher. Lithium ist damit ein wichtiger Rohstoff und Baustein für die Energie- und Mobilitätswende. 

Mittwoch, 05.08.26

Wirtschaftsminister Ebling informiert sich beim Campus Handwerk Trier.
Minister Ebling besichtigt das Unternehmen M &S Zahntechnik GmbH.
Ein weiterer Stopp bei Tischlerei Hubert Schmitt GmbH.
Bescheidübergabe an die Felsenland Südeifel Tourismus GmbH
Einblicke in das Überbetriebliche Ausbildungszentrum in Wittlich
Zu Besuch bei Michels Wohlfühlhotel

Station 6:  Michels Wohlfühlhotel

Tradition, Gastfreundschaft und Innovationskraft standen im Mittelpunkt des Besuchs in Michels Wohlfühlhotel in Schalkenmehren. Das familiengeführte Hotel, das bereits in vierter und fünfter Generation geführt wird, verbindet seit Jahrzehnten hochwertige touristische Angebote mit nachhaltigem Wirtschaften und regionaler Verbundenheit. Bei seinem Austausch mit der Inhaberfamilie informierte sich der Minister gemeinsam mit DEHOGA-Präsident Gereon Haumann über die aktuellen Herausforderungen des Gastgewerbes sowie über die Themen Fachkräftesicherung, Unternehmensnachfolge und nachhaltige Tourismusentwicklung.  Michels Wohlfühlhotel zeigt beispielhaft, wie familiengeführte Betriebe mit kontinuierlichen Investitionen, regionaler Wertschöpfung und modernen Konzepten die Attraktivität des Tourismusstandorts Rheinland-Pfalz stärken. Der Besuch unterstrich die große Bedeutung leistungsfähiger Gastgeber für eine zukunftsfähige Tourismuswirtschaft.

Station 5:  Überbetriebliche Ausbildungszentrum (ÜAZ) Wittlich

Direkt im Anschluss besuchte Wirtschaftsminister Ebling das Überbetriebliche Ausbildungszentrum (ÜAZ) Wittlich und übergab einen symbolischen Förderbescheid in Höhe von rund 500.000 Euro für die Modernisierung der Ausbildungsbereiche Metalltechnik, Elektrotechnik und Mechatronik. Mit der Landesförderung werden Maschinen und technische Anlagen auf den neuesten Stand gebracht, um die Qualität der dualen Ausbildung nachhaltig zu stärken und jungen Menschen beste Voraussetzungen für ihre berufliche Zukunft zu bieten. Als dritter Lernort ergänzt das ÜAZ Wittlich die Ausbildung in Betrieben und Berufsschulen und leistet einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung in der Region. Der Besuch unterstrich die Bedeutung moderner Berufsbildungsstätten für die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Rheinland-Pfalz und die Attraktivität der dualen Ausbildung. Mit der Förderung investiert das Land gezielt in eine zukunftsfähige Ausbildung und damit in die Fachkräfte von morgen.

 

Station 4: Felsenland Südeifel Tourismus GmbH

Auch besuchte Wirtschafts- und Tourismusminister Michael Ebling den Dinosaurierpark Teufelsschlucht in Ernzen und übergab einen Förderbescheid in Höhe von rund einer Million Euro für den Aufbau einer virtuellen Tourist-Information in der Felsenland Südeifel. Mit Unterstützung des Landes und des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) entsteht ein innovatives, KI-basiertes Informations- und Beratungssystem mit barrierefreien Informationskiosken und einer digitalen App, das Gästen künftig einen modernen und individuellen Service bieten wird. Das landkreisübergreifende Kooperationsprojekt stärkt die Zusammenarbeit der touristischen Partner, verbessert die Besucherlenkung und trägt dazu bei, Natur und Ressourcen nachhaltig zu schützen. Die Förderung ist ein wichtiger Baustein der Tourismusstrategie Rheinland-Pfalz und unterstreicht das Ziel des Landes, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und regionale Wertschöpfung im Tourismus gezielt voranzubringen. Mit dem Projekt setzte die Eifel ein starkes Zeichen dafür, wie innovative Technologien die Zukunft des Tourismus aktiv gestalten können.

 

Station 3: Tischlerei Hubert Schmitt GmbH

Ein weiterer Stopp der Entdeckertour führte Wirtschaftsminister Ebling zur Tischlerei Hubert Schmitt GmbH, einem erfolgreichen Familienunternehmen, das seit fast fünf Jahrzehnten für handwerkliche Qualität, Innovationskraft und nachhaltiges Wachstum steht. Aus einem Ein-Mann-Betrieb ist ein international tätiges Unternehmen mit 50 Beschäftigten und einer Niederlassung in Luxemburg entstanden, das konsequent in moderne Fertigungstechnologien und nachhaltige Produktionsprozesse investiert. Im Mittelpunkt des Besuchs standen die Bedeutung leistungsfähiger Handwerksbetriebe für den Wirtschaftsstandort Rheinland-Pfalz sowie die Herausforderungen bei Unternehmensnachfolgen und Investitionen. Bei einem Rundgang durch die Produktion und dem Austausch mit der Geschäftsführung informiert sich der Minister über aktuelle Rahmenbedingungen und den Beitrag des Handwerks zu Wertschöpfung, Ausbildung und regionaler Entwicklung. Die Tischlerei Hubert Schmitt zeigt beispielhaft, wie Tradition, Familienunternehmertum und Innovation erfolgreich miteinander verbunden werden können.

 

Station 2: M & S Zahntechnik in Trier

M & S Zahntechnik in Trier steht beispielhaft für die Innovationskraft des rheinland-pfälzischen Handwerks: Seit der Gründung im Jahr 2007 ist das Labor von acht auf 35 Beschäftigte gewachsen und investiert konsequent in digitale Fertigungstechnologien wie CAD/CAM und 3D-Druck. Gleichzeitig bildet M & S regelmäßig Nachwuchskräfte aus und engagiert sich weit über den eigenen Betrieb hinaus für das Handwerk und die Region. Der Besuch des Ministers macht deutlich, welche Bedeutung moderne Handwerksunternehmen für hochwertige Arbeitsplätze, die berufliche Ausbildung und eine leistungsfähige Gesundheitsversorgung haben – gerade in Zeiten von Fachkräftemangel, Digitalisierung und wachsendem  Wettbewerbsdruck. Mit der Verbindung aus traditionellem Handwerk, technologischer Innovation und regionaler Verantwortung zeigt M & S Zahntechnik, wie mittelständische Betriebe die Zukunft des Wirtschaftsstandorts Rheinland-Pfalz erfolgreich mitgestalten.

Station 1: Besuch Campus Handwerk Trier

Wie moderne Aus- und Weiterbildung im Handwerk aussehen kann, zeigte der Besuch des Campus Handwerk der Handwerkskammer Trier. Das Berufs- und Technologiezentrum verbindet zukunftsorientierte Ausbildungsbedingungen mit einem nachhaltigen Gebäudekonzept und gilt bundesweit als Leuchtturmprojekt für klimagerechtes Bauen im Passivhaus-Standard. In rund 30 Werkstätten sowie modernen Unterrichts- und Schulungsräumen werden Fachkräfte in zahlreichen Gewerken auf die Anforderungen einer sich wandelnden Arbeitswelt vorbereitet. Der Austausch machte deutlich, wie wichtig leistungsfähige Bildungsinfrastrukturen für die Fachkräftesicherung und die Wettbewerbsfähigkeit des Handwerks sind. Mit der kontinuierlichen Förderung der Ausstattung und der geplanten Modernisierung des Campus unterstreicht das Land sein Engagement für eine zukunftsfähige berufliche Bildung in Rheinland-Pfalz.

Donnerstag, 06.08.26

Wirtschaftsminister Michael Ebling zu Besuch bei Thielen Automation.
Einblicke beim Hidden Champion IMStec GmbH

Station 2: IMSTec GmbH

Als Hidden Champion aus Rheinland-Pfalz entwickelt die IMSTec GmbH in Klein-Winternheim hochspezialisierte Automatisierungslösungen, die weltweit in der Medizin- und Pharmaindustrie zum Einsatz kommen.Der Minister informierte sich über die Innovationskraft des mittelständischen Sondermaschinenbauers, der als Spin-off von IBM entstanden ist und heute rund 120 hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. IMSTec steht beispielhaft für den technologiegetriebenen Mittelstand in Rheinland-Pfalz: Mit maßgeschneiderten Produktionsanlagen, modernen Reinraumlösungen und innovativen Entwicklungen trägt das Unternehmen dazu bei, Fertigungsprozesse effizienter und sicherer zu gestalten. Das Land unterstützt diese Entwicklung seit vielen Jahren mit gezielten Innovationsförderungen – zuletzt mit mehr als 310.000 Euro für die Implementierung betrieblicher Innovationen. Das Gespräch vor Ort verdeutlichte, welche Bedeutung Hidden Champions wie IMSTec für Innovation, hochwertige Arbeitsplätze und die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Rheinland-Pfalz haben.

Station 1: Thielen Automation GmbH

Mit dem Gewinn des Innovationspreises Rheinland-Pfalz 2026 hat die Thielen Automation GmbH eindrucksvoll bewiesen, welches Potenzial in innovativen Mittelständlern aus der Eifel steckt. Im Rahmen seiner Entdeckertour erkundete Minister Ebling die KI-gestützte Roboter-Sortieranlage für industrielle Wäschereien und lernte weitere Automatisierungslösungen des Unternehmens kennen. Thielen Automation entwickelt hochmoderne Sondermaschinen und digitale Anwendungen für Kunden auf der ganzen Welt und steht beispielhaft für die Verbindung von künstlicher Intelligenz, industrieller Innovation und nachhaltiger Produktion. Das Land Rheinland-Pfalz hat diese Entwicklung mit Fördermitteln von rund 1,1 Millionen Euro unterstützt – sowohl für zukunftsweisende KI-Projekte als auch für den Ausbau des neuen Unternehmensstandorts. Der Besuch machte deutlich, wie gezielte Innovationsförderung dazu beiträgt, neue Technologien schneller in die Praxis zu bringen, hochwertige Arbeitsplätze zu sichern und die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Rheinland-Pfalz weiter zu stärken.

Freitag, 07.08.26

Minister Ebling zu Besuch in der Edelsteinmine Steinkaulenberg.
Minister Michael Ebling erhält Einblicke beim Ferienhof Hardthöhe.
Zu Besuch auf dem Ferienhof Hardthöhe.
Minister Ebling auf der Energiewende-Tour im Rhein-Hunsrück-Kreis.

Station 3: Energiewende-Tour Rhein-Hunsrück-Kreis

Zum Abschluss seiner Entdeckertour machte Wirtschaftsminister Michael Ebling im Rhein-Hunsrück-Kreis Station – einer Region, die bundesweit als Vorreiter der Energiewende gilt. Der Landkreis erzeugt heute bereits bilanziell ein Vielfaches seines eigenen Strombedarfs aus erneuerbaren Energien und zeigt eindrucksvoll, wie Klimaschutz, regionale Wertschöpfung und wirtschaftliche Entwicklung Hand in Hand gehen. Im Mittelpunkt standen die innovativen Projekte der Rhein-Hunsrück Entsorgung, die Bioabfälle und Grünschnitt zur Erzeugung von Strom, Wärme und Dünger nutzt, sowie die neu gegründete Energiegesellschaft Rhein-Hunsrück, die Bürgerinnen und Bürger, Kommunen und Unternehmen künftig stärker an der regionalen Energieversorgung beteiligen soll. Gleichzeitig informierte sich der Minister gemeinsam mit Landrat Boch über den geplanten regionalen Strombilanzkreis, mit dem kreiseigene Liegenschaften künftig verstärkt mit lokal erzeugtem Ökostrom versorgt werden sollen. Die Station verdeutlichte, wie der Rhein-Hunsrück-Kreis mit innovativen Lösungen den Weg zu einer nachhaltigen, wirtschaftlich erfolgreichen und regional verankerten Energieversorgung aufzeigt.

Station 2: Ferienhof Hardthöhe

Im UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal öffnete am Freitagmittag der Ferienhof Hardthöhe seine Türen und zeigte, wie moderner Landtourismus, Landwirtschaft und regionale Identität erfolgreich miteinander verbunden werden können. Wirtschafts- und Tourismusminister Ebling tauschte sich mit der Inhaberfamilie über die Entwicklung des mehrfach ausgezeichneten Familienbetriebs und die aktuellen Herausforderungen der Tourismusbranche aus. Aus einem klassischen Bauernhof ist in den vergangenen Jahrzehnten ein modernes Family-Farm-Resort entstanden, das mit nachhaltigen Konzepten, regionaler Wertschöpfung und einem hochwertigen Angebot Familien aus dem In- und Ausland anzieht. Der Termin machte deutlich, wie familiengeführte Tourismusbetriebe die Attraktivität des ländlichen Raums stärken und einen wichtigen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Oberen Mittelrheintals leisten.

 

Station 1: Edelsteinmine Steinkaulenberg 

Mit den Edelsteinminen Steinkaulenberg rückte auf der Entdeckertour am Freitagmorgen ein einzigartiges Zeugnis der rheinland-pfälzischen Bergbaugeschichte und zugleich ein bedeutendes touristisches Aushängeschild der Region in den Mittelpunkt. Wirtschaftsminister Michael Ebling informierte sich über die Entwicklung des Besucherbergwerks sowie die Pläne zur Modernisierung des Besucherzentrums und einer möglichen Erweiterung der Stollenanlage. Das Land begleitet diese Überlegungen konstruktiv und unterstützt den weiteren Planungsprozess gemeinsam mit dem Landesamt für Geologie und Bergbau Rheinland-Pfalz. Die Edelsteinminen verbinden eindrucksvoll geologisches Erbe mit einem modernen Besuchserlebnis und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur touristischen Attraktivität der Nationalparkregion Hunsrück-Nahe. Zugleich verdeutlichte der Austausch das Ziel, das bergbauliche Kulturerbe zu bewahren und die Besucherbergwerke in Rheinland-Pfalz als starke touristische Destinationen zukunftsfähig weiterzuentwickeln.